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Steigende Armut
18.02.2026

Kinder müssen auf viel verzichten

Soeben hat das Bundesamt für Statistik die Erhebungen aufgrund der Zahlen von 2024 veröffentlicht. Demnach sind 8,4 % der Bevölkerung, rund 743'000 Menschen in der Schweiz, von Einkommensarmut betroffen (2023: 8,1 % und 708'000 Betroffene). 4,9 % der hier lebenden Kinder erfahren materielle oder soziale Deprivation. Sie verzichten auf Dinge, die für andere selbstverständlich sind: Zum Beispiel Ferien, Freizeitaktivitäten oder die Möglichkeit, ein Fest zu speziellen Anlässen wie dem Geburtstag oder der ersten Kommunion zu feiern.

Die Leistungen der Winterhilfe

Die Winterhilfe trägt mit verschiedenen Leistungen dazu bei, dass Menschen an der Armutsgrenze und insbesondere Kinder aus betroffenen Familien, nicht ausgeschlossen werden. Dank dem Empowerment-Programm können Kinder und Jugendliche ihre Talente entdecken und ein Hobby ausüben, das ihnen Freude bereitet. Weiter ermöglichen wir die Teilnahme an Ferienlagern oder vermitteln REKA-Ferien für die ganze Familie. Die regionalen Winterhilfe-Stellen in der gesamten Schweiz prüfen jedes Gesuch um Hilfe und springen dort ein, wo keine andere Organisation zuständig ist.

Wie wir helfen

Hilfe seit 90 Jahren

Seit 1936 ist die Winterhilfe Schweiz für Menschen da, die in Not geraten und von materieller und sozialer Deprivation betroffen sind. 20 % der Bevölkerung können eine Rechnung über 2'500 Franken nicht innerhalb eines Monat bezahlen, 11 % können abgenutzte Möbel nicht ersetzen und mehr als 4 % sich keine neuen Kleider leisten. Wir übernehmen dringende Rechnungen und geben Naturalleistungen wie Betten und Kleider ab, um die Betroffenen zu entlasten und einer möglichen Verschuldung vorzubeugen

Armut in der Schweiz

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