Thurgau

Winterhilfe Thurgau
Postfach
8501 Frauenfeld

thurgau@winterhilfe.ch

Telefon: 078 870 40 16

Die Winterhilfe Thurgau
ist zu folgenden Zeiten
telefonisch erreichbar:

Dienstag, 13.30 - 17 Uhr
Donnerstag, 8 - 11.30 Uhr

Mit Ihrer Spende an die Winterhilfe 
unterstützen Sie Armuts-
betroffene im Kanton Thurgau. 

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Postkonto 85-1615-6
IBAN CH4509000000850016156

Die Winterhilfe Thurgau hilft lokal, schnell und unkompliziert

Die Winterhilfe Thurgau ist eine von 26 Kantonalorganisationen der Winterhilfe Schweiz. Sie unterstützt armutsbetroffene Menschen mit Wohnsitz im Kanton Thurgau. Organisiert ist die Winterhilfe Thurgau als Stiftung. Die Winterhilfe Thurgau unterstützt Menschen mit bescheidenen finanziellen Mitteln oder in finanziellen Notlagen, in denen keine Gelder der öffentlichen Hand beansprucht werden können mit punktuellen Unterstützungsleistungen. Konkrete Beispiele sind die Begleichung einer ausserordentlichen Rechnung oder eine Überbrückung bei engem Haushaltsbudget. Auch werden mit Sachleistungen wie der Finanzierung von Betten, Kleidern oder mit Lebensmittelgutscheinen geholfen. Ein wichtiger Aspekt ist die nachhaltige Hilfe, d.h. die Winterhilfe Thurgau hilft den Betroffenen auch, Lösungen zu suchen und zu finden, die längerfristig das Potential für eine Entlastung oder eine Verbesserung bieten. So gehört z.B. die Weitervermittlung an Fachstellen auch zu den Aufgaben der Winterhilfestellen. Die Winterhilfe Thurgau trägt das Gütesiegel der Stiftung ZEWO für vertrauenswürdige Hilfswerke.

Stiftungsrat

  • Liselotte Peter, Präsidentin, Kefikon
  • Sylvia Dennenmoser, Frauenfeld
  • Elisabeth Hummler-Näf, Pfyn
  • Pia Lenz-Hasler, Kreuzlingen

Geschäftsstelle

Winterhilfe Thurgau
Elisabeth Waeger
Postfach
8501 Frauenfeld 

Telefon 078 870 40 16 / thurgau@winterhilfe.ch

Die Geschäftsstelle der Winterhilfe Thurgau ist dienstags von 13.30 bis 17 Uhr und donnerstags von 8 bis 11.30 Uhr telefonisch erreichbar. Bitte hinterlassen Sie zu den übrigen Zeiten eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Wir rufen so schnell wie möglich zurück.

Geschichte

Im Herbst 1936, mitten in der Weltwirtschaftskrise, gründeten angesehene Politiker die Winterhilfe Schweiz. 1951 wurde die Winterhilfe Thurgau von Frauenorganisationen im Thurgau als Kantonalorganisation gegründet. Die Gesuche wurden an den Sitzungen besprochen und zu Beginn die entsprechende Unterstützungshilfe direkt an die Klienten verteilt. Im 1. Jahresbericht ist zu lesen, dass 12 Sitzungen nötig waren, um die 350 Gesuche zu bearbeiten. Über 50 Jahre wurde das Sekretariat für eine bescheidene Entschädigung ehrenamtlich geführt. 1999 wurde die Winterhilfe Thurgau in eine Stiftung umgewandelt. 2006 wurde mit dem Thurgauer Landfrauenverband (TLFV), dem Thurgauisch Gemeinnützigen Frauenverein (TGF) und der Thurgauisch Evangelischen Frauenhilfe (TEF) eine Vereinbarung abgeschlossen, welche die Zusammenarbeit bestätigt und fördert. Leider stimmte der Thurgauisch Katholische Frauenbund (TKF) dieser Vereinbarung nicht zu. 2008 konnte auch mit der Thurgauer Frauenzentrale (TFZ) die Vereinbarung abgeschlossen werden. 2010 wurde eine Geschäftsführerin mit einem Pensum von 40% und festen Bürozeiten angestellt. 2015 ist das Pensum auf 50% erhöht worden. Dadurch sind die operativen und strategischen Arbeiten getrennt. Die von der Geschäftsstelle vorabgeklärten Gesuche werden vom Stiftungsrat an den monatlichen Sitzungen behandelt.

Motivation im Stiftungsrat mitzuarbeiten

Die vielen wertvollen positiven Rückmeldungen der Klienten motivieren ganz besonders und geben uns die Gewissheit, dass sich unser Einsatz als Stiftungsrat lohnt. Wir arbeiten ehrenamtlich und für uns bedeutet es Erfolg, zu sehen, wie Menschen durch unsere Direkthilfe etwas Mut für die oft düsteren Zukunftsaussichten erhalten.

März 2014: Die Arbeitsinstrumente können benutzt werden!

Um die komplexen Fragestellungen zu beantworten, sind viele Grundlagenpapiere vorhanden. Deshalb beschloss der Stiftungsrat vor zirka einem Jahr ein Grundlagen-Handbuch zu erarbeiten. Die Stiftungsrätinnen sollen jederzeit Zugriff haben, um ihre Arbeit gut dokumentiert auszuführen. Die Unterlagen wurden zusammen getragen und es entstanden ein Handbuch mit Dokumenten verschiedener Art sowie ein Arbeitsbuch zum Gebrauch an den monatlichen Sitzungen. Dadurch können sicher auch in Zukunft freiwillige Frauen gefunden werden, welche im Stiftungsrat der Winterhilfe Thurgau mitarbeiten. An der kürzlich durchgeführten Tagung des Zentralvorstandes der Winterhilfe Schweiz am Bildungs- und Beratungszentrum (BBZ) Arenenberg wurde uns bewusst, dass der Thurgau die einzige Kantonalorganisation ist, die von den Frauenorganisationen getragen und geführt wird. Darauf sind wir stolz. Ich bedanke mich herzlich bei den Stiftungsrätinnen, Pia Lenz und Sylvia Dennenmoser, für die erstellten Arbeitsinstrumente für die Winterhilfe Thurgau.

Ruth Dütsch, ehemalige Präsidentin, März 2014