Bern

Winterhilfe Kanton Bern
Neuengasse 5
3011 Bern

Stiftungsrat und Geschäftsstelle

Dem ehrenamtlichen Stiftungsrat (Bild links, v.l.n.r.) gehören an: Stephan Jost, Vinelz; Dieter Widmer, Muri b. Bern (Vizepräsident); Katrin Loosli, Sumiswald; Beatrice Rychen, Bern; Bruno Tanner, Muri b. Bern (Präsident); Hans Wirz, Bern.

Das Team der Geschäftsstelle (Bild rechts, v.l.n.r.) setzt sich zusammen aus Sandra Hofer, Geschäftsführerin; Adelheid Seiler, Sachbearbeiterin; Janina Kradolfer, Administration/Sozialarbeiterin i.A.; Stephanie Oldani, Sozialarbeiterin

 

Ziele und Organisation

Die Winterhilfe Kanton Bern hilft mit finanziellen Zuwendungen und Sachleistungen, finanzielle Notsituationen von Bewohnerinnen und Bewohnern des Kantons Bern, die am Existanzminimum nach SKOS leben, zu überbrücken. Wir helfen in Situationen, in denen öffentliche Gelder für den entsprechenden Zweck nicht beansprucht werden können und arbeiten eng mit anderen sozialen Institutionen zusammen.

Die Winterhilfe Kanton Bern ist eine parteipolitisch und konfessionell unabhängige und gemeinnützige Stiftung im Sinne von Art. 80 ff ZGB, gegründet 1932. Die Winterhilfe BE ist Mitglied der Winterhilfe Schweiz mit Sitz in Zürich, eines gemeinnützigen Vereins gemäss Artikel 60ff ZGB. Wir sind ZEWO-zertifiziert und finanzieren unsere Hilfstätigkeit ausschliesslich durch Spenden (keine Beiträge der öffentlichen Hand).

Geschichte

1932 wurde die "Bernische Arbeitslosenhilfe" gegründet, welche vor allem arbeitslose Personen finanziell und materiell unterstützte. Ein paar Jahre später wurde sie in die "Bernische Winterhilfe" umbenannt. Während den Kriegsjahren (1939 bis 1945) war die Bernische Winterhilfe eine der bedeutendsten und bekanntesten Institutionen im Kanton Bern. Die Aufgaben waren in diesen Jahren äusserst vielfältig. Es wurden z.B. die Milch- und Suppenküche für Schüler von insgesamt 45 Gemeinden subventioniert. Es gab eine Kleider- und Wäsche-Verteilung und die Abgabe von Gutscheinen für Nahrung, Schuhe und Schuhreparaturen via Gemeinden gehörten zur Tagesordnung. Aber auch Dörrobst, Apfelmus, Trockengemüse, Brennmaterialien, Wolldecken usw. wurden an Notleidende verteilt. Grundsätzlich hat sich seit der Gründung des Hilfswerks für die Mehrheit der Bevölkerung die wirtschaftliche Situation wesentlich verbessert. Die Sozialversicherungen wurden eingeführt und das Sozialwesen ausgebaut. Doch nimmt die Armutsgrenze stetig zu. Gemäss Berner Sozialbericht sind über 50 000 Haushalte im Kanton Bern "arm oder armutsgefährdet". Die Zahl von Menschen in prekären Lagen wächst. In Situationen, welche geprägt sind durch knappes Einkommen und unsichere Zukunftsaussichten beginnt unsere Arbeit. Das Ziel ist immer noch das gleiche wie bei der Gründung: Gezielte Hilfe für Betroffene im ganzen Kanton! Dringliche finanzielle Notlagen werden mit einer Unterstützungsleistung wirksam überbrückt oder knappe Haushaltbudgets gezielt entlastet.

Jahresberichte

In unseren Jahresberichten erfahren Sie mehr über die Tätigkeit unserer Geschäftsstelle.