français Winterhilfe Schweiz

Geschichte



1932 wurde die "Bernische Arbeitslosenhilfe" gegründet, welche vor allem arbeitslose Personen finanziell und materiell unterstützte. Ein paar Jahre später wurde sie in die "Bernische Winterhilfe" umbenannt.

Während den Kriegsjahren (1939 bis 1945) war die Bernische Winterhilfe eine der bedeutendsten und bekanntesten Institutionen im Kanton Bern. Die Aufgaben waren in diesen Jahren äusserst vielfältig. Es wurden z.B. die Milch- und Suppenküche für Schüler von insgesamt 45 Gemeinden subventioniert. Es gab eine Kleider- und Wäsche-Verteilung und die Abgabe von Gutscheinen für Nahrung, Schuhe und Schuhreparaturen via Gemeinden gehörten zur Tagesordnung. Aber auch Dörrobst, Apfelmus, Trockengemüse, Brennmaterialien, Wolldecken usw. wurden an Notleidende verteilt.

Grundsätzlich hat sich seit der Gründung des Hilfswerks für die Mehrheit der Bevölkerung die wirtschaftliche Situation wesentlich verbessert. Die Sozialversicherungen wurden eingeführt und das Sozialwesen ausgebaut. Doch nimmt die Armutsgrenze stetig zu. Gemäss Berner Sozialbericht sind über 50 000 Haushalte im Kanton Bern "arm oder armutsgefährdet". Die Zahl von Menschen in prekären Lagen wächst. In Situationen, welche geprägt sind durch knappes Einkommen und unsichere Zukunftsaussichten beginnt unsere Arbeit.

Das Ziel ist immer noch das gleiche wie bei der Gründung: Gezielte Hilfe für Betroffene im ganzen Kanton!