Unterstützung für fast 30'000 Menschen.

27-02-2018: Unsere Geschäftsstellen haben im letzten Jahr fast 20'000 Leistungen für über 27'000 Personen in der Schweiz erbracht.

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27-02-2018: Unterstützung für fast 30'000 Menschen.
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Die Winterhilfe in Zahlen

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Nicht jeder kann sich ein Bett leisten. Oder eine Hose.

01-03-2018: Darum helfen wir praktisch und geben seit unserer Gründungszeit Naturalien ab. Dazu gehören Betten, Kleider, Schulausrüstungen und Lebensmittel.

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01-03-2018: Nicht jeder kann sich ein Bett leisten. Oder eine Hose.
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Ein Bett von der Winterhilfe?

Unsere Betten sind begehrt. Im vergangenen Geschäftsjahr hat unser Chauffeur beinahe tausend einfache, aber stabile Betten in der Schweiz ausgeliefert. Dazu Matratzen, Decken, Kissen und Bettwäsche.

Die Winterhilfe hilft mit Betten für Erwachsene sowie Etagen- und Kinderbetten. Geliefert wird alles, was gebraucht wird: vom Bettgestell über die Matratze bis zum Bettinhalt. Die einfachen, aber robusten und hochwertigen Bettgestelle sowie die Matratzen stammen aus Schweizer Produktion. Die Baumwoll-Bettwäsche wird im europäischen Raum hergestellt.Der Lieferant der Winterhilfe bringt die Betten und Bettwaren bis an die Wohnungstüre.

Wer ein Bett für sich, sein Neugeborenes oder die grösseren Kinder braucht, es sich aber nicht leisten kann, meldet sich bei den der zuständigen Winterhilfe, das Gesuch kann auch von einer privaten Institution, einer amtlichen Stelle oder von Drittpersonen eingereicht werden. 

Ihr Gesuch stellen Sie an die für Sie zuständige Winterhilfe in Ihrem Wohnsitzkanton. Die Adresse finden Sie unter > Regionen.

Wenn Kleider unbezahlbar sind

Nicht jeder hat genügend Geld, um sich uns seine Familie einzukleiden. Darum verschicken wir Kleiderpakete (meist guterhaltene Second-Hand-Ware). Im vergangenen Geschäftsjahr haben beinahe 4'600 Menschen (Kinder, Frauen und Männer) von uns ein solches Paket erhalten.

Ihr Gesuch stellen Sie an die für Sie zuständige Winterhilfe in Ihrem Wohnsitzkanton. Die Adresse finden Sie unter > Regionen.

Sie haben guterhaltene Kleider zum Abgeben? Gerne helfen wir Ihnen weiter. Rufen Sie uns an (044 269 40 50) oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Für einen guten Start in die Schule

Kindern aus armutsbetroffenen Familien geben wir Schulausrüstungen, repektive Kindergartensets ab.

Ihr Gesuch stellen Sie an die für Sie zuständige Winterhilfe in Ihrem Wohnsitzkanton. Die Adresse finden Sie unter > Regionen.

Wir möchten, dass jedes Kind seinen eigenen neuen Schulthek erhält. Darum danken wir Ihnen für Ihr Verständnis, dass wir keine gebrauchten Schultheks oder Etuis entgegennehmen können.

Nicht immer reicht es fürs Essen

Wenn das Einkommen klein ist, kann es sein, dass manchmal der Monat länger dauert, als das Geld reicht. Aus diesem Grund haben die Winterhilfen Basel-Stadt und Oberwallis eine Lebensmittelabgabestelle aufgebaut. Sie sammeln einwandfreie Lebensmittel, die sonst vernichtet würden, und verteilen sie an Menschen mit kleinem Budget. Weiter geben wir Gutscheine für Lebensmittel ab und unterstützen die Verteilorganisation «Tischlein-deck-dich».

Auskunft dazu gibt Ihnen die für Sie zuständige Winterhilfe in Ihrem Wohnsitzkanton. Die Adresse finden Sie unter > Regionen.

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Ein Netz im Notfall.

01-03-2018: Eine unerwartete Rechnung kann das Leben von Menschen, die in der Schweiz am Existenzminimum leben müssen, sehr belasten. Wir helfen weiter.

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01-03-2018: Ein Netz im Notfall.
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Manchmal reicht es einfach nicht

«Sie haben mir in der Not geholfen. Danke. Es war nur schon wichtig, dass ich mich ernst genommen gefühlt habe», schreibt uns eine junge, alleinerziehende Mutter. Die Frau ist halbtags berufstätig. Zusammen mit den Alimenten für die Kinder reicht das Einkommen knapp zum Leben. Um zu sparen hat sie die höchste Franchise gewählt. Doch leider wird sie krank und ist auf ärztliche Behandlung angewiesen. Das Geld für den Selbstbehalt kann sie nicht aufbringen. Hier springen wir ein und übernehmen eine Rechnung von 350 Franken. Im Beratungsgespräch stellt sich heraus, dass die Kinder gerne einen Sportkurs besuchen würden. Auch hier können wir die Familie unterstützen.

Bei Notfällen durch unerwartete Auslagen (z.B. Gesundheitskosten, Nebenkosten) können wir Ihnen beistehen. Wenden Sie sich an die für Sie zuständige Winterhilfe in Ihrem Wohnsitzkanton > Regionen.

 

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Unbeschwert aufwachsen. Wir tragen dazu bei.

01-03-2018: Kinder leiden besonders unter der Armut ihrer Eltern.Wir fördern den Nachwuchs und tragen zu einer unbeschwerteren Kindheit bei.

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01-03-2018: Unbeschwert aufwachsen. Wir tragen dazu bei.
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Kinder fördern

Seit Januar 2012 läuft die Partnerschaft der Winterhilfe mit der Roger Federer Foundation. Dabei wurde ein neues Förderprogramm für benachteiligte Kinder in der Schweiz ins Leben gerufen, das integrierende und entwicklungsfördernde Freizeitaktivitäten ermöglichen soll, die aufgrund fehlender Finanzquellen sonst nicht möglich wären. Mit dieser Initiative wird der gesellschaftlichen Isolation der von Armut betroffenen Kinder entgegengewirkt. Die dem Kind angepasste Aktivität soll es in seiner Persönlichkeit stärken und zu seiner Entwicklung und gesellschaftlichen Eingliederung beitragen. Gesuche für das Kinderförderungsprogramm sind an die Winterhilfe im Wohnsitzkanton zu richten. 

Schulausstattungen für alle

Der erste Kindergarten- oder Schultag ist ein grosses Ereignis im Leben eines Kindes. Zu einem gelungenen Start gehört auch ein schönes Kindergartentäschlein oder ein toller Schulthek oder Schulsack. Vor allem dieser hat in Bezug auf Gewicht und Sicherheit einige Kriterien zu erfüllen und dient als identitätsstiftendes Symbol für die künftigen ABC-Schützen. Für von Armut betroffene Eltern kann der Kauf eines Schultheks eine unerschwingliche Anschaffung sein. Darum gibt die Winterhilfe komplette Schulausstattungen an Kindergartenkinder sowie Primar- und Sekundarschüler ab. Ihr Gesuch richten Sie an die Winterhilfe in Ihrem Wohnsitzkanton.

Weitere Aktionen

Verschiedene Geschäftsstellen der Winterhilfe geben Wintersportartikel oder Velos ab. Weiter haben wir Büchergutscheine und Gutscheine für den Multicheck im Angebot. Das sind nur einige von vielen Angeboten direkt für Kinder. Erkundigen Sie sich bei der für Sie zuständigen Winterhilfe.

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Wir sind für Sie da. Seit 82 Jahren.

27-02-2018: Seit 1936 gibt es die Winterhilfe. Tatkräftig. In den Regionen verwurzelt. Einfach. Und mit Herz.

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27-02-2018: Wir sind für Sie da. Seit 82 Jahren.
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Eine Organisation mit Tradition und Geschichte

Die Winterhilfe Schweiz entstand im Kontext der Wirtschaftskrise der 1930er Jahre. Die Folgen dieser Weltwirtschaftskrise erreichten in der Schweiz ihren Höhepunkt im Winter 1935/36. Über 100'000 Menschen waren arbeitslos. Diese für die Bevölkerung wirtschaftlich dramatische Lage veranlasste den Bund, die damals bereits bestehende Arbeitslosenkasse auszubauen. Allerdings waren die Leistungen der Kasse nicht gesamtschweizerisch geregelt, sondern wurden regional, teilweise sogar auf Gemeindeebene mit grossen Unterschieden gehandhabt. Besonders in den Wintermonaten machte sich die finanzielle Notlage bemerkbar, wenn zusätzliche Aufwendungen für Heizmaterial, feste Schuhe, Winterbekleidung oder teureres Gemüse und Obst anfielen. Dabei ging es für die betroffenen Menschen tatsächlich ums Überleben: die Gefahr, zu erfrieren oder verhungern war gross, ebenso konnten die Menschen durch mangelhafte Ernährung bleibende Schäden erleiden. Bei Bund, Kantonen und Fürsorgestellen war man sich einig, dass eine «umfassende Aktion zur Unterstützung der Opfer der Wirtschaftskrise» dringend notwendig sei.

Namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Industrie und Politik gründeten die «Schweizerische Winterhilfe für Arbeitslose». Ursprünglich war das Ziel dieser Winterhilfe ein Organisationskomitee zu gründen, das die Durchführung einer Sammelaktion unter dem erwähnten Namen „Schweizerischen Winterhilfe für Arbeitslose“ organisieren sollte. Die Dauer der Aktion war zunächst auf sieben Tage festgesetzt, wobei Plaketten verkauft, und Naturalien und Geld gesammelt werden sollten. Der Bundesrat erhielt über die Durchführung der Aktion und deren Abrechnung einen Bericht und die Richtlinien zur Verteilung des Sammlungsergebnisses wurden zur Genehmigung ebenfalls dem Bundesrat unterbreitet. Als ein beispielloses Zeichen für die Solidarität der Bevölkerung untereinander ergab die Sammlung ein für die damaligen Verhältnisse grossartiges Ergebnis von rund 1.1 Mio Franken. Damit konnte vielen notleidenden Familien und vor allem älteren Alleinstehenden über den Winter geholfen werden. Nach dieser Aktion wollte sich das Organisationskomitee wieder auflösen. Erst am 23. Oktober wurde bei der Sitzung des Organisationskomitees vom Präsidenten dieses Komitees, Nationalrat Fritz Wüthrich, vorgeschlagen, das Organisationskomitee durch „die juristische Form eines Vereins zu ersetzen“, wobei auch Statuen erarbeitet werden sollten. Dieser parteipolitisch und konfessionell neutrale Verein wurde bei dieser Sitzung schliesslich in Zürich gegründet. Er bezweckte weitere Durchführungen einer gesamtschweizerischen Sammlung von Geld und Naturalien.

Hilfe der Winterhilfe während des Zweiten Weltkrieges

Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde die Sammlung zusammen mit der Schweizerischen Kriegsfürsorge unter der Bezeichnung «Kriegs-Winterhilfe» durchgeführt. Diese Sammlung, die erstmals in allen Kantonen stattfand, brachte 1941 das Rekordergebnis von 3.1 Mio Franken ein. Zusätzlich zur Überbrückungshilfe bei krisenbedingten Engpässen kam nun die Linderung von kriegsbedingter Not hinzu.Im Auftrag der Behörden führte die Schweizerische Winterhilfe Massnahmen der Kriegsfürsorge aus (Teuerungsbeihilfen, Verbilligungsaktionen). Das Hilfswerk konnte sich nun nicht nur mehr auf die „Winter“-Monate konzentrieren, sondern wurde ganzjährig aktiv. Das Jahresgehalt vieler Familien mit fünf und mehr Kindern betrug in den Jahren 1936 bis 1945 zwischen 1'500 bis 2'000 Franken. Mit bemerkenswerter Bescheidenheit und Sparsamkeit lebten viele von diesen teils in kärglichsten Verhältnissen, wenn ihnen nur der Gang zur Armenunterstützung (heutiges Sozialamt) erspart blieb; dieser Schritt in die Armengenössigkeit war in den Augen vieler das Schwerste und Erniedrigendste. Fiel nun der Verdienst des Vaters aus und waren keine Rücklagen vorhanden, bot die Winterhilfe Unterstützung: Heizmaterial (Kohlen, Holz und Öl) waren ein grosser Posten, ebenso Winterkleider und Stiefel. Da während dieser Zeit vor allem die Stadtbevölkerung unter den zusätzlichen Mühen des Winters zu leiden hatte, berechtigten speziell gedruckte Gutscheine zum Bezug von Brot, Milch, Kartoffeln, Obst, Salz, Zucker, Speiseöl, Brennmaterial und Textilien. Im Kanton Schwyz ermöglichte die Winterhilfe arbeitslosen Familienvätern den Bezug von Saatkartoffeln zu denselben Bedingungen, wie sie die Bergbauern mit Unterstützung von Bund und Kanton erhielten. Die Winterhilfe in Basel verteilte pro Jahr über eine Million Kilogramm Kartoffeln und 400'000 Kilogramm Obst und Dörrgemüse. Rund 21'000 Personen kamen in den Genuss dieser Aktion, das waren gut zwölf Prozent der kantonalen Bevölkerung. Zudem erhielten werdende und stillende Mütter gratis Ovomaltine und Sardinen, um den Mineralien- und Fettmangel auszugleichen. Ausserdem wurden ihnen Leintücher und Windeln vermittelt. Im Jura erhielten Milch- und Suppenküchen wesentliche Beiträge. Da die Milchabgabe infolge der Rationierung nicht immer machbar war, wurden bereits damals Vitamintabletten verteilt, um vorwiegend bei Kindern Mangelerscheinungen vorzubeugen. Während des Krieges organisierte das Eidgenössische Kriegsfürsorgeamt sogenannte Volkstuchaktionen: An die arme Bevölkerung wurden über die Winterhilfe verschiedene Stoffe für Männer- und Knabenhosen, Hemden, Betttücher, Überkleider und Wolldecken gratis oder zu einem sehr geringen Preis verteilt. In erster Linie half die Winterhilfe immer mit Naturalien, wo nötig, wurden auch finanzielle Beiträge gewährt, so etwa für Wohnungsmieten, Brillen oder Umschulungskurse.

Die Winterhilfe und ihre Bedeutung bis zur Gegenwart

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts blieb die Haupttätigkeit der Schweizerischen Winterhilfe immer die gezielte Nothilfe in Form von Geld- oder Sachleistungen (zum Beispiel Lebensmittel, Kleider, Heizmaterial, Betten, Nähmaschinen). Berücksichtigt wurden Notlagen primär von Familien, aber auch von Einzelpersonen infolge Krankheit, Arbeitslosigkeit, ungenügendem Verdienst oder unzureichender oder nicht vorhandener Altersversorgung, Scheidung, Brand- oder Naturkatastrophen. Neben der Notüberbrückung förderten einzelne Kantonalorganisationen stellenweise auch Bildungs-, Beratungs- und Erwerbsangebote, die wiederum teilweise am Präventionsgedanken orientiert waren (Familienberatungsstellen, hauswirtschaftliche Kurse für Hausfrauen und Mütter, Vermittlung von Heimarbeit, Stipendien für alleinerziehende Mütter). Die Schweizerische Winterhilfe geht aus vom Prinzip der Subsidiarität: Nur dort soll sie eingreifen, wo die Hilfeleistungen der öffentlichen Einrichtungen oder bestehender privater Fürsorgewerke nicht beansprucht werden können oder nicht ausreichen. So hat sich die Aufgabe des Hilfswerkes im Laufe der Jahrzehnte verändert. Es geht heute selten ums nackte Überleben; in der Schweiz lebende Menschen sind gegenüber Risiken des Berufes, des Alters und der Krankheit durch obligatorische Versicherungen abgesichert. Es existiert aber nach wie vor eine grosse Bevölkerungsgruppe, die unterhalb oder knapp an der Armuts- und Existenzgrenze leben muss. Auch das 21. Jahrhundert kennt Wirtschaftskrisen mit ihren anhaltend negativen Auswirkungen, die dazu beigetragen haben, dass die Zahl der Menschen, die in Haushalten mit ungenügenden Arbeitseinkommen und in prekären Verhältnissen leben müssen, ansteigt. Diese Menschen können grundlegende Bedürfnisse nicht befriedigen und sind weitgehend vom sozialen Leben ausgeschlossen.

Die Bedeutung der Winterhilfe-Kleiderstuben

In Zürich richtete die Winterhilfe 1937 die erste Kleiderstube ein: innerhalb des ersten Jahres wurden an 8'230 Menschen insgesamt 44'396 Bekleidungsstücke abgegeben. Im Laufe der Jahre wurden in den meisten Kantonen die Kleiderstuben eine feste Institution der Winterhilfe, ebenso wie ihre traditionellen Kleidersammlungen. In den Kleiderstuben wurde auch genäht und geflickt, und es wurden Nähkurse abgehalten. Den Kleinbäuerinnen in Berner Oberland standen sogenannte Flick- und Störschneiderinnen während maximal zehn Tagen zur Verfügung. Sie änderten die meistens aus dem Unterland kommenden Wäsche- und Kleidungsstücke auf die Bedürfnisse der Landbevölkerung um und halfen allgemein beim Flicken und Herstellen von Arbeitskleidern. In Weiterführung dieser Tradition veranstaltete die Kleiderstube in Basel bis 1999 noch Nähabende, in denen Mütter Kleider umarbeiten und erneuern konnten. Als die Leiterin der Basler Kleiderstube in Pension ging, wurde diese Dienstleistung aufgegeben. In Zürich schloss die letzte Kleiderstube Ende 2000.

Kantonale Winterhilfen, Mittelbeschaffung, Plakate und Sterne

Bis heute ist die Schweizerische Winterhilfe regional breit verankert und dezentral organisiert. Die Kantonal- und Lokalkomitees beschafften während der Jahrzehnte des Bestehens unter Einsatz von Freiwilligenarbeit einen Grossteil der Mittel und verteilten diese. Seit der Statutenrevision Mitte der 1990er Jahre sind sie auch rechtlich eigenständig. Schliesslich wurde im Rahmen umfassender Reorganisationsmassnahmen Mitte der 1990er Jahre der bisherige Name „Schweizerische Winterhilfe“ zu „Winterhilfe Schweiz“ geändert. Ihre Mittel schöpft die Winterhilfe heute vor allem aus Spenden, Erlösen von Verkaufs- und Sammelaktionen (Schneestern-Abzeichen), Legaten und Schenkungen. Zudem ist die Winterhilfe bekannt für ihre Plakate, die alljährlich von einem jungen Künstler gestaltet werden. Während der Zeit der gesamtschweizerischen Sammlung jeweils Ende Oktober soll dieses auf die Arbeit des Hilfswerkes zur Linderung von Not in unserem Land aufmerksam machen und die Bevölkerung für die Thematik der Armut in der Schweiz sensibilisieren. Bis heute ist die Winterhilfe diesem Konzept treu geblieben und hat mit ihren Plakaten auch schon zahlreiche Auszeichnungen gewonnen.

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Birnel von der Winterhilfe: Clever und fair süssen.

01-03-2018: Mit dem Kauf von Winterhilfe-Birnel unterstützen Sie die Arbeit der Winterhilfe.

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01-03-2018: Birnel von der Winterhilfe: Clever und fair süssen.
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Birnel schmeckt und hilft

Sie kennen den Birnel von der Winterhilfe noch nicht? Gerne schicken wir Ihnen ein Muster zu. Schreiben Sie uns eine E-Mail mit dem Vermerk «Birnlemuster».

Birnel ist ein hochwertiges Schweizer Naturprodukt, das ausschliesslich aus Birnen von Hochstammbäumen gewonnen wird. Dank der Produktion von Birnel werden diese Hochstammbäume, wichtige Nist- und Futterplätze für Vögel und Insekten, nicht gefällt. Darum trägt das Produkt auch das «Bird-Life»-Zertifikat. Birnel erhalten Sie an einer unserer Verkaufsstellen oder bei uns an der Clausiusstrasse 45, 8006 Zürich.

Möchten Sie mehr als 80 Kilo Birnel bestellen? Hier geht es zum Bestellformular.

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Sie möchten helfen und haben eine Idee. Sprechen Sie mit uns.

01-03-2018: Möchten Sie ein soziales Projekt lancieren oder ein Mitarbeiterspendenprogramm auf die Beine stellen? Die Winterhilfe ist ein verlässlicher Partner.

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01-03-2018: Sie möchten helfen und haben eine Idee. Sprechen Sie mit uns.
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Gemeinsam können wir viel erreichen

Wir sind gut vernetzt. Unsere Geschäftsstellen in den Kantonen und Regionen arbeiten eng mit verschiedenen Institutionen (z.B. Beratungsstellen, Sozialdiensten) zusammen. Weiter können wir auf langjährige Partnerschaften zählen, ohne die wir viele unserer Ziele nur unter erschwerten Bedingungen erreichen könnten. Auch für einmalige Projekte sind wir zu haben. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an (044 269 40 50)

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Besuch von Roger Federer

14-03-2018: Roger Federer hat eine Winterhilfe-Familie besucht. Und viel über das Leben von Armutsbetroffenen gelernt.

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14-03-2018: Besuch von Roger Federer
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Es geht uns etwas an, wie es den anderen geht

Die Roger Federer Foundation unterstützt Projekte zur Förderung von Kindern im In- und Ausland. Zum Beispiel das Kinderförderprogramm der Winterhilfe. Und Christian (im Bild unten rechts) ist eines der Kinder, die dank dieses Programmes ihr Hobby - Fussball - ausüben können. Da liegt es nahe, dass Roger Federer Christian und seine Familie zu Hause besucht. Einfach um selbst zu erfahren, wie das Förderprogramm wirkt. Am 17. März ist im Magazin der Artikel «Hausbesuch» von Bruno Ziauddin (Text) und Helmut Wachter (Bild) erschienen. 

Den Artikel lesen Sie hier http://bit.ly/2DzisHm. (Quelle: Das Magazin, 17. März 2018)

 

Unsere Zusammenarbeit mit der Roger Federer Foundation

Seit Januar 2012 läuft die Partnerschaft der Winterhilfe mit der Roger Federer Foundation. Dabei wurde ein neues Förderprogramm für benachteiligte Kinder in der Schweiz ins Leben gerufen, das integrierende und entwicklungsfördernde Freizeitaktivitäten ermöglichen soll, die aufgrund fehlender Finanzquellen sonst nicht möglich wären. Mit dieser Initiative wird der gesellschaftlichen Isolation der von Armut betroffenen Kinder entgegengewirkt. Die dem Kind angepasste Aktivität soll es in seiner Persönlichkeit stärken und zu seiner Entwicklung und gesellschaftlichen Eingliederung beitragen. Gesuche für das Kinderförderungsprogramm sind an die Winterhilfe im Wohnsitzkanton zu richten. 

Roger Federer Foundation auf Twitter

Roger Federer Foundation

Integration statt armutsbedingte Isolation

Ganz besonders liegt uns die soziale Integration von Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, am Herzen. Darum hat die Winterhilfe 2012 gemeinsam mit der Roger-Federer-Foundation ein Kinderförderungsprogramm auf die Beine gestellt. Derzeit nehmen 718 Kinder am Programm teil. Eine externe Evaluation aus dem Jahr 2016 zeigt, dass nicht nur die Kinder profitieren. 90 Prozent der Kinder haben gemäss Auswertung neue Freunde kennen gelernt, aber auch 85 Prozent der Eltern haben neue Bekanntschaften geschlossen und sind so der armutsbedingten Isolation entkommen.

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Bulletin zur Lebensmittelhilfe

13-08-2018: Es ist nicht neu, und trotzdem weisen uns Fachleute immer wieder darauf hin: Täglich mehrere Portionen frisches Obst und Gemüse gehören zu einer zeitgemässen Ernährung. Die lebenswichtige Zufuhr von Vitaminen und Mineral- stoffen beugt Krankheiten vor und ist wichtig für das Wohlbefinden. Mit der Abgabe von Einkaufsgutscheinen und frischen Lebensmitteln tragen wir dazu bei, dass niemand auf eine ausgewogene Ernährung verzichten muss. Denn auch Armutsbetroffene sollen nicht sparen müssen, wenn es um ihre Gesundheit geht.

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25-07-2018: Bulletin zur Lebensmittelhilfe
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Nahrung ist ein Menschenrecht

Auch in unserem Land gibt es Menschen, die nicht über die Mittel verfügen, um das Allernotwendigste für das tägliche Leben zu kaufen. Zu ihnen gehören viele Familien aber auch ältere Menschen. Gleichzeitig werden jeden Tag tausende von Kilo einwandfreier Lebensmittel vernichtet. Mit verschiedenen Leistungen wie der Abgabe von Lebensmittelgutscheinen und der Unterstützung unserer Partnerorganisation Tischlein deck dich setzt sich die Winterhilfe dafür ein, dass alle hierzulande Zugang zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung haben. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Bulletin. Gerne senden wir Ihnen weitere Exemplare zu (Tel. 044 269 40 50/info@winterhilfe.ch).in

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Bulletin zum Thema Gesundheitskosten

18-06-2018: Mehr als ein Spendenaufruf : Unser Bulletin zum Thema Gesundheitskosten. Ein Haushalt mit kleinem Budget kann eine unerwartete Rechnung für den Arzt in Bedrängnis bringen.

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12-06-2018: Bulletin zum Thema Gesundheitskosten
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Gesundheit kostet. Monatlich werden laut Bundesamt für Statistik 782 Franken pro Einwohner für Gesundheitskosten (Zahlen von 2015) ausgegeben. Das belastet Menschen am Existenzminimum sehr und lässt sie, vor allem wenn sie zum Sparen eine hohe Franchise gewählt haben, notwendige Eingriffe oder Untersuchungen aufschieben. Darum hat die Winterhilfe Schweiz einen Fonds zur Übernahme von Gesundheitskosten etabliert. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Bulletin Gerne senden wir Ihnen weitere Exemplare zu. Anruf auf 044 269 40 50 oder Mail genügt.

Und: Wie die Winterhilfe Kindern eine riesige Freude bereitet hat, lesen Sie hier.

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